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FAQ - Häufige Fragen

Welcher Unterschied besteht zwischen Pflanzenöl und Biodiesel (Im Folgenden nur Rapsmethylester / RME) ?

 

Häufig kommt es bei den Begiffen Pflanzenöl, Biodiesel, Rapsmethylester, Biosprit, Agrosprit, Pflanzendiesel, SunDiesel und anderen, z.T. durch die Medien geschöpfte Begriffe, zu Verwechlungen. Pflanzenöl wird ohne chemische Zusätze aus Ölsaaten durch Pressung und Filterung hergestellt. Die Nutzung von Pflanzenöl als Kraftstoff ist in angepassten Dieselmotoren möglich. Der Rohstoff für RME ist ebenfalls Pflanzenöl. Mit dem Ziel einen Kraftstoff dem mineralischen DK ähnlich zu machen, wird Methanol zugesetzt und Glyzerin abgeschieden. Es wird von Umesterung gesprochen. Der Vorteil der Ähnlichkeit mit DK wird durch einen Mehraufwand an Energie, Anlagentechnik, Logistik, Entsorgung und Zukauf von fossilem Methanol erkauft. RME hat einen geringeren Heizwert als Pflanzenöl. Der Anteil von Methanol verleiht RME Lösungsmitteleigenschaften und macht ihn hygroskopisch (wasseranziehend).

Beide Kraftstoffe sind Alternativen zu erdgas- oder erdölbasierten, fossilen, klimaschädlichen Kraftstoffen.

 

Welche Motoren können mit Pflanzenöl betrieben werden?

 

Grundsätzlich eignen sich nur Dieselmotoren für den Einsatz von Pflanzenöl als Kraftstoff. Hierbei existieren zwei Möglichkeiten: Der Dieselmotor wurde speziell für den Betrieb mit Pflanzenöl entwickelt und gefertigt (Pflanzenölspezialmotor, Vielstoffmotor, ELSBETT-Motor) oder geeignete Seriendieselmotoren werden für den Betrieb mit Pflanzenöl angepasst. Seit Kurzem bieten Hersteller von Landmaschinen pflanzenöltaugliche Traktoren ab Werk an.

 

Sind Abgase aus pflanzenöl betriebenen Dieselmotoren unbedenklich?

 

Bei korrekter Abstimmung des Motors auf normgerechten Kraftstoff sind Abgase von Pflanzenölmotoren unbedenklicher als diese aus Motoren, welche mit mineralischem Diesel betrieben werden.

 

Existiert bei pflanzlichen Ölen als Kraftstoff eine Konkurrenz zu Lebensmitteln ?

 

Der Anbau und die Erzeugung von pflanzlichen Ölen ist immer an Lebens- oder Futtermittelproduktion gekoppelt. Aus Rund einem Drittel der Saat entsteht Öl, die übrigen zwei Drittel stehen als hochwertiger, proteinreicher Presskuchen für Mensch und Tier zur Verfügung.

 

 

 
 
           
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